Faszinierende Landschaften vor der Haustür. Obwohl Boston alle Annehmlichkeiten einer modernen Großstadt bietet, hat man es nie weit in die Natur. Sogar einen Nationalpark hat die Metropole: Boston's Harbor Islands. Nach einer kurzen Überfahrt mit Harbor Express laden insgesamt 35 kleine Inseln ein zum Campen, Kajaken und Kanufahren, Picknicken, Schwimmen, Wandern und Vögelbeobachten - den tollen Panoramablick auf die Skyline von Boston gibt's umsonst dazu. Auch mehrere State Parks gibt es in der Nähe. ![]()
Die Bewohner des Meeres lassen sich im New England Aquarium und bei Waltouren beobachten. Aber auch Stone Zoo und Franklin Park Zoo sind einen Besuch wert: Sie gehören zu den ältesten Tiergärten Amerikas und überraschen doch immer wieder durch ihre innovativen Ansätze, Besucher über regionale wie auch exotische Tiere aufzuklären. Das Gleiche gilt für das Blue Hill Observatory in Milton, in dem man wandernd die Natur erforschen kann. Die Fauna Neuenglands bewundern? Gelegenheit dazu bieten auch die Baumschule Harvard University Arnold Arboretum, die New England Wild Flower Society's Garden in the Woods in Framingham, die Lyman Estate Greenhouses in Waltham, das Moose Hill Wildlife Sanctuary in Sharon und natürlich der Boston Public Garden.
Die Strände und Buchten des Atlantiks liegen quasi vor der Haustür, und in nicht einmal 20 Minuten ist man in tiefen Wäldern, die schon Henry David Thoreau und nach ihm Generationen von Naturfreunden inspirierten. Ausflüge zu Fuß, auf zwei oder vier Rädern oder mit dem Boot sind also überall und jederzeit eine attraktive Alternative zum Stadtleben.
Indian Summer in und nahe der Stadt
Und natürlich kann man auch von Boston aus den Indian Summer erleben! Im Oktober - und damit später als in den Berkshires - kann man die Laubfärbung schon in den baumbestandenen Straßen von Cambridge und Boston bestaunen. Oder man bricht auf in Richtung Nordosten auf den Routen 2 und 4 nach Lexington und nimmt dort die Route 2A nach Concord mit seiner bekannten North Bridge und der Statue des Minute Man. Im Zentrum von Concord Center biegt man links auf die Sudbury Road ein und gelangt über Sudbury auf die Route 20, die einen über Waltham zurück nach Boston führt.
Nördlich der Hauptstadt bietet sich für Naturliebhaber nicht nur im Indian Summer die Route 133 an, die sich durch neuenglische Landschaften wie aus dem Bilderbuch schlängelt und dabei die malerischen Kleinstädte Essex, Ipswich, Rowley und Georgetown passiert. Auch Route 1A von Beverly nach Newburyport ist zu empfehlen mit Stopp in Ipswich, das sich rühmt, mehr Häuser aus der Zeit vor 1725 zu haben als jede andere Stadt in den USA. Und auch die Küstenstraße Route 127 durch Beverly, Manchester By-the-Sea und Gloucester bis nach Rockport ist eine wahre Augenweide.
Südlich von Boston kann man die Natur von Plymouth County genießen, indem über Route 24 und 104 nach Bridgewater und weiter über Route 106 nach Halifax gelangt. Route 58 führt einen weiter südlich nach North Carver, wo man die riesigen Cranberryfelder zur Erntezeit bestaunen kann. Von North Carver geht es weiter gen Süden auf en Routen 58, 28 und 6 West durch Wareham, Rochester, Marion und Mattapoisett - einfach malerisch!
Weiter südlich, in Bristol County, empfiehlt sich Route 140, die Norton und Wheaton College passiert, ehe man die alte Walfängerstadt New Bedford erreicht. Dort hat man die Qual der Wahl an der Kreuzung zur Route 6: Im Osten lockt as charmante Küstenstädtchen Fairhaven, Richtung Westen gelangt man via Route 177 nach Westport und Route 88 South zur Horseneck Beach State Reservation.
Und wer sich in der Natur nicht nur entspannen, sondern auch übernachten möchte, kann campen - im Boston Harbor Islands National Park sowie auf der Circle C. G. Farm in Bellingham und Normandy Farms in Foxborough.

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