In Massachusetts begegnet Ihnen die Geschichte der USA auf Schritt und Tritt. Und sie verstaubt nicht in Museen und Archiven, sondern lebt weiter in zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten, authentisch rekonstruierten Dörfern und spannenden Themenrouten.
Kein Wunder, denn im Bay State nahm die Siedlungsgeschichte der USA ihren Anfang: 1620 landeten die Pilgerväter, religiöse Dissidenten aus England, auf der Halbinsel Cape Cod. Ein Nachbau ihres berühmten Seglers "Mayflower" und der ersten großen Siedlung Plimoth Plantation bieten Ihnen einen anschaulichen Eindruck von den Entbehrungen in der Neuen Welt.
Dank Seehandel, Fischfang und Schiffbau entstanden in den folgenden zwei Jahrhunderten prosperierende Siedlungen, so etwa im Norden die Hafenstadt Salem, damals Hauptstadt des Seehandels und berüchtigtes Zentrum der Hexenverfolgung.
Boston trägt zu Recht den Beinamen "Wiege der Freiheit". Denn hier begann 1775 der amerikanische Unabhängigkeitskrieg. Die wichtigsten Stationen im Kampf um die Freiheit kann man in der heutigen Hauptstadt auf dem Freedom Trail erkunden. Weiter nördlich vermittelt Ihnen die Battle Road zwischen Concord St. und Lexington St. Impressionen von den Gefechten.
Damit nicht genug: neben der Plimoth Plantation erzählen weitere Museumsdörfer die Siedlungs- und Kulturgeschichte der Region, so etwa das Old Sturbridge Village aus der Zeit um 1830 und das Hancock Shaker Village, das Sie in die Welt einer religiösen Splittergruppe entführt. Und in den Museen ehemaliger Fabrikstädte wie Lowell und Worcester erfahren Sie, wie sich die USA zur Industrienation entwickelten.
Keine Frage: wer Massachusetts bereist, kommt an seiner lebendigen Geschichte nicht vorbei. So wird jeder Urlaub zu einer spannenden Zeitreise.

