Wälder, die in unzähligen Rot- und Orangetönen leuchten
Dieses Bild von Massachusetts im Indian Summer ist weltbekannt. Ende September und im Oktober besuchen Millionen Gäste den Bay State, um dem faszinierenden Naturschauspiel der Laubfärbung beizuwohnen (amerikanisch: Fall Foliage). Da gilt es, rechtzeitig die Unterkunft zu reservieren.
Doch Massachusetts wartet nicht nur mit im Herbstlicht verzauberten Wäldern auf. Der Neuengland-Staat bietet das ganze Jahr über vielfältige Naturerlebnisse.
So lädt die Küste - von den zerklüfteten Buchten im Norden bis zu den weitläufigen Stränden auf Cape Cod und den Inseln - zum Strandbummeln und Relaxen, aber auch zum Tauchen, zu Jeeptouren durch die Dünen oder zu Kajaktörns ein.
Wen es aufs oder ins Wasser zieht, der hat die Qual der Wal unter rund 450 Seen. Ausgedehnte Wälder laden zum Wandern und Biken ein.
Und für alle, die hoch hinaus wollen, gibt es im Westen die zu den Appalachen gehörenden Berkshire Hills und Taconic Mountains. Der höchste Berg,
Mount Greylock mit 1065 Metern, zieht im Winter zahllose Skiläufer an und bietet grandiose Ausblicke weit über den Bay State.
Und das Beste: Massachusetts hat seine Natur nicht "zugebaut": in tiefen Wäldern und weiten Ebenen trifft man immer wieder auf gemütliche Städtchen, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Eine andere Besonderheit sind die für die Region typischen Covered Bridges, dies sind überdachte kleine Brücken aus Holz über kleine Flüsse wie den Ware River in Central Massachusetts oder den Mill River und den North River im Westen.
Übrigens: schon lange vor den weißen Siedlern waren Landschaften der Region magische Anziehungspunkte. Davon zeugen der rund 100 Kilometer lange Mohawk Trail im Westen des Bundesstaats, auf dem man den Spuren der indianischen Ureinwohner folgt, und die Nash Dinosaur Tracks, die belegen, dass Massachusetts schon in grauer Vorzeit eine attraktive Destination war …

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