Naturverbunden seit Jahrhunderten. Im Nordosten von Massachusetts finden zwei Landschaften zueinander, die einen Kontrast bilden und doch bestens zusammenpassen: Die gut 150 Kilometer lange, oft felsige Atlantikküste und das hügelige, vom Merrimack River durchzogene Hinterland. Dabei haben die Einheimischen seit jeher eine tiefe Verbundenheit zur Natur entwickelt: Das Meer war für sie Arbeitsplatz und Nahrungsquelle, die Wälder wie etwa die herrlichen Walden Woods dienten ihnen zur Inspiration. Kein Wunder also, dass hier viel für die, mit und in der Natur getan wird und auf Urlauber zahlreiche Naturzentren, Landschaftsschutzgebiete und Museen warten, in denen man Flora und Fauna der Region anschaulich erleben kann.
Hier wie im restlichen Massachusetts ist es die herrlich intensive Laubfärbung im Herbst, die Besucher wie Einheimische ausschwärmen lässt in die Wälder. Rauf aufs Fahrrad oder rein ins Auto und immer wieder stoppen, um das Farbenmeer zu bewundern oder für eine Weile zu durchwandern - das gehört im Oktober einfach ins Freizeitprogramm. ![]()
Zum Beispiel eine Panorama-Rundfahrt im Greater Merrimack Valley, wo man im Indian Summer (und nicht nur dann!) auf den Routen 2 und 4 nach Lexington aufbricht und dort die Route 2A nach Concord nimmt. Im Zentrum von Concord Center biegt man links auf die Sudbury Road ein und gelangt über Sudbury auf die Route 20, die einen über Waltham zurück zum Start führt.
Oder an der Nordostküste die Route 133, die sich durch neuenglische Landschaften wie aus dem Bilderbuch schlängelt und dabei die malerischen Kleinstädte Essex, Ipswich, Rowley und Georgetown passiert. Gekreuzt wird diese Stecke durch die malerische Route 1A von Beverly nach Newburyport - unbedingt sollte man einen Stopp in Ipswich einlegen, das sich rühmt, mehr Häuser aus der Zeit vor 1725 zu haben als jede andere Stadt in den USA. Und auch die Landschaft längs der Küstenstraße 127 durch Beverly, Manchester-by-the-Sea und Gloucester nach Rockport, eine echte Alternative zum schnellen Highway 128, ist nicht nur im farbenprächtigen Herbst eine wahre Augenweide.
Die Natur erleben und verstehen
Eines der wichtigsten Naturzentren ist das Thoreau Institute, durch das man die von Henry David Thoreau literarisch verewigten Walden Woods erkunden kann. Wildschutzgebiete wie Nashoba Brook, Drumlin Farm, Ipswich River und Parker River bieten ebenfalls ausreichend Gelegenheit, auf eine lehrreiche Naturexpedition zu gehen. Auch auf acht State Parks & Forests sowie einige Staatswälder dürfen sich Urlauber freuen - ideal zum Aktivurlaub, zum Campen oder einfach zum Entspannen.
Zu den weiteren Highlights gehören die Discovery Museums in Acton, nicht einmal 40 Kilometer westlich von Boston: 140.000 Besucher pro Jahr können kaum irren - gerade für Familien mit Kindern bietet das Zentrum eine tolle Gelegenheit, spielerisch viel Wissenswertes über die Natur zu erfahren. Kleinkinder lernen im Children's Discovery Building, Kinder ab dem Schulalter können im Science Discovery Building sogar eigene kleine Experimente unternehmen. Und auch wer beispielsweise an Schmetterlingen oder Wölfen interessiert ist, wird im Nordosten von Massachusetts nicht enttäuscht. Weitere Infos finden Sie hier.

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